Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, liebe/r , wünscht Ihnen das ELLERBEK-HILFT-Team.

Mit diesen beiden Themen möchten wir das Jahr beschließen: Als Dank für unsere Arbeit hat uns Ellerbeks Bürgermeister Günther Hildebrand ins neue Restaurant "La Trattoria" eingeladen. Wir haben uns über diese Anerkennung und Wertschätzung sehr gefreut. Und auch wir haben ihm und den Gemeindevertretern Dankeschön gesagt, verbunden mit einem Appell für die Zukunft.

Auf ein Wiedersehen in 2018!
Herzlichst,
Ihr ELLERBEK-HILFT-Team

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Ellerbeks Bürgermeister Günther Hildebrand (2. v.l.) hatte unser Team ins Restaurant "La Trattoria" eingeladen

 

Wir haben gemeinsam viel geschafft, aber es warten immer noch anspruchsvolle Aufgaben auf uns. Integration braucht Zeit. Darin waren sich der Ellerbeker Gemeindechef Günther Hildebrand und ELLERBEK-HILFT-Sprecher Uwe Watteroth in ihren Begrüßungen  einig. Der Bürgermeister hatte unser ganzes Team im Namen der Gemeinde zum Abendessen eingeladen. Über diese Geste der Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit haben wir uns sehr gefreut. Entsprechend fröhlich war die Stimmung  im neu eröffneten Restaurant "La Trattoria" im Tennisclub Ellerbek: 32 gut gelaunte HelferInnen und unser Gemeindechef plauderten und lachten zusammen und genossen das leckere Büffet und den netten Service von Trattoria-Inhaber Piero Secli und seinem Team. Impressionen von dem Abend:

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ELLERBEK-HILFT-Sprecher Uwe Watteroth

Dank und Appell an die Gemeindevertreter: Unser Sprecher Uwe Watteroth legt eine Wunschliste vor

● Gemeinsamer Treff für Jugendliche, Senioren und Ehrenamtler
● “Runder Tisch für Integration” mit Politik, Wirtschaft und Organisationen
● Mehr aktive Integrationsarbeit durch das Amt Pinnau

Anlässlich des zweijährigen Bestehens der Initiative ELLERBEK HILFT zog Uwe Watteroth, einer unserer beiden Sprecher, im Rahmen der Gemeindevertreter-Sitzung am 7. Dezember Bilanz. Sein Résümé verband er mit einem Dank an den Bürgermeister und die Gemeindevertreter und mit Wünschen und Anregungen für die Zukunft.

Im Spätherbst 2015 sind wir mit nahezu 50 Personen gestartet, um Geflüchteten bei ihrer Ankunft in der Gemeinde Hilfestellung und Orientierung zu geben. In kurzer Zeit haben wir unsere Kommunikationsplattform www.ellerbek-hilft.de aufgebaut und uns in Teams für unterschiedliche Bereiche wie beispielsweise Sprache, Kleiderkammer, Fahrradwerkstatt, Lotsen, Willkommensteam oder Begegnungscafé organisiert.

“Natürlich haben wir in den zwei Jahren Höhen und Tiefen erlebt. Besonders in Erinnerung bleiben uns die kleinen und großen Erfolge. Wir haben Kinder - auch dank der Hilfe des TSV Ellerbek - in unseren Sportverein integriert und Betreuungs- und Schulplätze gefunden. Es sind auch Familien und Einzelpersonen mittlerweile ‘richtige’ Ellerbeker Gemeindemitglieder geworden: Sie haben eigene Wohnungen bezogen. Andere Familien sind nach Pinneberg oder in andere Gemeinden umgezogen,” berichtet Uwe Watteroth. Die Schließung der Kleiderkammer in Ellerbek aufgrund des KiTa-Ausbaus und das Aus der “Kleiderkammer-WG” zusammen mit den Bönningstedter Freiwilligen seien ein dicker Wermutstropfen.

Daran anknüpfend, regte er ein gesamtheitliches Unterbringungs-Konzept für Jugendliche, Senioren und die ehrenamtlichen Organisationen an. In einem solchen “EllerbekTreff” fänden Jugendclub, Senioren-Café, Repair-Atelier für Fahrräder und anderes, Räume für Meetings, Workshops für Jugendliche und Senioren und vieles mehr Platz. Es könne ferner zu dem Vorhaben der Gemeindevertreter passen, sich Gedanken zu neuen Wohnformen zu machen.

Mit einem weiterer Appell an die Gemeindevertreter forderte Uwe Watteroth deren aktive Beteiligung an der Integrationsarbeit ein, beispielsweise in Form eines von der lokalen Politik initiierten “Runden Tisches”, der Politik, Unternehmen und Organisationen zusammenführt. Watteroth weiter: “Auch im Amt Pinnau würde ich mir mehr Verantwortung in Sachen Integration wünschen. Hier werden zwar die verwalterischen und Unterkunfts-bezogenen Aufgaben wahrgenommen, aber in Sachen Integration können wir von ELLERBEK HILFT hier auf wenig Unterstützung hoffen. Dabei wäre beispielsweise der Einsatz eines Sozialarbeiters oder der Diakonie, die professionelle Hilfestellung vor Ort leisten, wichtig. Wünschenswert wäre auch die Förderung von Arbeit und Bildung durch das Amt.”

Im Fokus der immer noch etwa 40 Helferinnen und Helfer in unserer Gruppe stehen auch im kommenden Jahr neben anderen Aufgaben vor allem die Unterstützung der Geflüchteten beim Erlernen der deutschen Sprache, die Integration in den Arbeitsmarkt und die Wohnungssuche. Kinder und Jugendliche erhalten außerdem bei Bedarf Nachhilfe oder Hausaufgabenhilfe in Fächern wie Deutsch, Englisch, Mathe oder Physik. Bis zur vollständigen Integration sei noch ein längerer Weg zu gehen, meint Uwe Watteroth. “Dazu sollten wir allerdings wissen, dass auch die Menschen, die in den 1990er Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien zu uns geflüchtet sind, zwischen drei und fünf Jahren benötigten, um in Deutschland richtig anzukommen. Hier können wir weiter Hilfestellung geben.”

Bei all diesen Themen sind wir weiterhin auf die Unterstützung der Kirche, der Diakonie und der Integrations-Koordinatorinnen und Koordinatoren im Kreis Pinneberg und der Amtsverwaltung des Amtes Pinnau angewiesen.

Im Namen aller Freiwilligen bei ELLERBEK HILFT dankte Uwe Watteroth dem Ellerbeker Bürgermeister, der stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Initiative habe und sich kreativ und unkompliziert um Lösungen bemühe.

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